Posted on 04/19/2016 at 08:30

Cyber-Kriminalität erfordert neue Sicherheitsstandards

Wirtschaftsblatt

IT-Sicherheit wird für Unternehmen immer wichtiger: Egal ob für Dienstleister oder klassische Online-Händler.

Die Vielfalt an technologischen Lösungen für Unternehmen steigt. Gleichzeitig belegen aktuelle Ereignisse aber auch eine kontinuierliche Steigerung an Sicherheitszwischenfällen. Insbesondere die Fälle mit Schadsoftware weisen zunehmende Komplexität auf, und das betrifft Unternehmen jeder Größenordnung. Betriebe sind gefordert, nicht nur bei Aktivitäten in den Bereichen Vorsorge (Prevent) und Schutz (Protect), sondern vor allem bei der Entdeckung (Detect) und der Reaktion (Respond) auf derartige Ereignisse.

Für IT-Dienstleister wie Kapsch Business Com gehören diese vier Säulen zusammen. Kapsch hat sich mit Mandiant einen weltweit führenden Spezialisten für Cyber-Sicherheit an seine Seite geholt und verfolgt einen ganzheitlichen Zugang. „Dieser Ansatz gilt neben Unternehmen auch Institutionen, die mit gewachsenen, oft heterogenen IT-Landschaften den Angriffsflächen großer Betriebe gleichen“, so Christian Üblbacher, Leitung Security Solutions bei Kapsch Business Com.

Beim Roten Kreuz Niederösterreich werden aktuell mittels des Detect-Pakets die Bedrohungen mit entsprechenden proprietären Technologien evaluiert, inklusive laufender Audits. Bei Prevent kann dann das Management von Zugangsberechtigungen oder auch mobilen Geräten erfasst werden. Die Bereiche Netzwerk, Inhalte und Applikationen folgen bei Protect, und bei Respond geht es dann um reale Angriffsbekämpfung bis hin zu forensischen Analysen.

Vorbereitung notwendig.
Sicherheit ist auch beim Bezahlen ein Thema. Das gilt speziell für den Handel, für den höchste Sicherheitsstandards bei Online-Shops entscheidende Relevanz haben. Auf Knopfdruck einen internationalen Markt zu erreichen braucht Vorbereitung. Enorme Chancen locken für breite Produktpaletten wie für Nischen.

Der Bogentandler verkauft Artikel rund um den Bogensport. Zu den Kunden zählen Einsteiger wie Profischützen oder Vereine, das Sortiment umfasst 2500 Stammartikel und Spezialanfertigungen. Beim Online-Shop war kein Bezahlmodul vorhanden und musste manuell integriert werden. Für die Umsetzung wurde der Payment-Spezialist Wirecard CEE ausgewählt. Gemeinsam mit den Programmierern auf Kundenseite wurde ein kommerzielles Modul in das vorhandene Shop-System integriert, welches höchste Sicherheitsstandards wie auch Flexibilität für mobile Erweiterungen gewährleistet. „Jeder Shop sollte Ressourcen für Kundenservice abstellen. Oberste Priorität ist für uns, Reklamationen gering zu halten, denn nur das sichert einen Qualitätsstandard und den Erhalt der Marge“, so René Hofmann, geschäftsführender Eigentümer von Bogentandler.

Pressemeldung downloaden