Posted on 09/26/2017 at 08:00

Die aktuellen Lebenswelten von König Kunde abbilden

Die Presse

Service. Kommunen wie Betriebe setzen auf digitale Kommunikationskanäle für Bürger und Verbraucher.

Für Mitarbeiter, Kunden oder Bürger steht bei digitalen Services der nutzenorientierte Mehrwert im Vordergrund. Interaktive Kommunikation, personalisierte Dienste und gesicherte Infrastruktur spielen dabei eine zentrale Rolle, der Dialog über Smartphones ist ein zunehmend wichtiger Bestandteil. Als erste Gemeinde Österreichs kommuniziert Leobersdorf seit April mit seinen rund 5000 Einwohnern über eine eigene Handy-App und WhatsApp. Die Leobersdorfer beauftragten den Dialogdienstleister ATMS mit der Umsetzung. Nach dem Start mit Nachrichten zu Baustellen, Sicherheitswarnungen und lokalen Wetterinfos gibt es nun eigene Kanäle für Veranstaltungen und einen wöchentlichen Newsletter.

Bürger direkt erreichen
Mittlerweile nutzen über 300 Abonnenten dieses interaktive Bürgerservice, auch für Wünsche und Fragen. „Postwurfsendungen werden oft gleich entsorgt und Plakathängungen dauern lang. Mit dem Dienst WhatsATool von ATMS können nun Nachrichten bequem vom Computer aus verschickt werden, und die Bürger werden dort erreicht, wo sie gerade sind“, erläutert Vizebürgermeister Harald Sorger. Neben Inhalten und Services war die Kostenfrage relevant. Das Paket für diese Abonnentenzahl kostet 50 Euro, mit den von der Gemeinde übernommenen SMS Gebühren der Nutzer kommt es in Summe derzeit auf maximal 75 Euro monatlich. Pro Anwender wird eine Gebühr von fünf Cent eingehoben, laut Sorger bis dato ohne Beschwerden. „Nach Leobersdorf ziehen nun weitere Gemeinden nach, aktuell etwa Hennersdorf“, so Markus Buchner, Geschäftsführer von ATMS. Neben Bürgerdiensten erobert die Digitalisierung auch öffentliche Räume wie Parkplätze, und auch hier gilt es, Anwender und Anbieter nutzungsorientiert zu verbinden. Öffentliche Parkflächen werden rarer. Parallel bleiben private Garagenplätze jedoch oft verborgen oder ungenutzt, viele Hausverwaltungen und Liegenschaftsbesitzer brauchen nicht alle Flächen. Das Start-up Payuca bringt nun Parkplatzsuchende und Vermieter zusammen. Eine App zeigt freie Plätze an und ermöglicht Nutzern den Zutritt zu Parkgaragen. Dazu wird ein Guthaben aufgeladen, die Navigation führt zu Garageneinfahrt und Parkplatz. Abgerechnet wird über die Schnittstelle des Zahlungsdienstleisters Wirecard CEE. „Wie Parkplatzsuche, Navigation und Buchung ist auch die Bezahllösung nutzerfreundlich via Handy bedienbar, inklusive Akzeptanz aller gängigen Zahlungsmittel wie Kreditkarte, Sofortüberweisung oder PayPal“, so Viktor Schaider, Geschäftsführer von Payuca.

Pressemeldung downloaden