Posted on 06/19/2019 at 08:00

Die verbindende Brücke

Die Presse

Kanalübergreifende Vernetzung. Das Smartphone wird zum alles verbindenden Element im modernen Konsumverhalten der Menschen.

In den vergangenen Jahren wurden die Themen Handel und Payment immer nahtloser in die Lebenswelten der Konsumenten integriert. Am Anfang des Distanzgeschäfts waren der klassische Katalog und die Kartenzahlung über Teleorder oder dann Mail das Maß der Dinge. Der Kunde musste dabei zunächst manuell sein gewünschtes Produkt finden, um dann telefonisch seine Auswahl und seine Kreditkartendaten an einen Shopmitarbeiter durchzugeben. Bestellungen über die Grenze hinaus waren noch die Ausnahme.

Digitale Welten  
Heute surfen Konsumenten einfach im World Wide Web, bestellen und bezahlen mit nur einem Klick Produkte aus der ganzen Welt und das immer häufiger auch über ihr Smartphone. Es ist zum Dreh- und Angelpunkt unserer Gesellschaft geworden und auch das Angebot an Zahlungsoptionen ist immer enger mit dem Smartphone verbunden. In diesem Kontext bieten Telekommunikationsanbieter ihren Kunden eigens entwickelte digitale Welten an, die diese dann aufgrund des großen Komforts gar nicht mehr verlassen möchten. Man kann online einkaufen, aber auch im Vor-Ort-Geschäft bezahlen, seine wichtigsten Daten etwa für Zusatzangebote oder direkte Lieferungen hinterlegen, chatten und vieles mehr. Auch soziale Netzwerke stehen hier um nichts nach und drängen mit selbst entwickelten Lösungen zunehmend auch in den Paymentmarkt. Bei all diesen Themen spielt Vertrauen eine große Rolle und darüber wird in Zukunft auch definiert, welche Anbieter sich am Markt durchsetzen.

Zudem werden künftig mehr Service für den Endkunden sowie personalisierte und individuelle Ansprache über den Kaufabschluss hinaus maßgeblich sein. Wirecard bildet mit seiner Intelligenten Financial Commerce-Plattform schon jetzt ein breites Ökosystem in der Welt des Bezahlens ab. Dabei nehmen wir unterschiedliche Rollen ein. Einerseits als Bank, aber auch als Zahlungsdienstleister für den Händler und parallel als Anbieter von Bezahlprodukten direkt für Endkunden. Daraus ergibt sich eine umfassende Rundumsicht auf aktuelle Zahlungsprozesse, aus denen wir wiederum Potenziale für die Zukunft ableiten können.

Personalisierung
Das Ende der digitalen Revolution ist noch lange nicht in Sicht. Aktuell werden weltweit nur zehn Prozent des Zahlungsverkehrs bargeldlos abgewickelt. Auch bei der Vernetzung der Vertriebskanäle stehen noch vielversprechende Lösungsansätze in den Startlöchern. Eine vernetzte Nutzung der Kundendaten ist dabei essenziell. Und auch hier nimmt das Smartphone eine tragende Rolle ein. Hat ein Kunde bereits im Onlineshop eines Händlers eingekauft, sind diesem schon einige Informationen über die betreffende Person bekannt. Das sind einerseits persönliche Daten wie Name und Wohnort, aber auch der Geschmack des Kunden, seine Vorlieben, die bereits gekauften Produkte und die favorisierte Zahlungsart. Das Smartphone ermöglicht nun aber auch, diesen Kunden vor Ort im stationären Geschäft zu identifizieren und ihm entsprechend individuell personalisierte Angebote zu unterbreiten.

Pressemeldung downloaden