Posted on 08/26/2015 at 12:58

ePayment: Professionelle Integration als Qualitätsmerkmal

etailment.at

Eine mangelhafte Integration des Bezahlprozesses kann zu ärgerlichen Kaufabbrüchen führen. Händler können hier leicht entgegensteuern. In einem Gastbeitrag erklärt Roland Toch, Managing Director von Wirecard CEE, wo die häufigsten Probleme liegen und wie man sie löst.

Eine der wichtigsten Grundregeln beim Verkauf in Webshops lautet, dem Kunden die passenden Zahlungsmittel anzubieten. Ein wichtiger Punkt, der Mix an Zahlungsmitteln alleine ist jedoch bei weitem nicht alles. Die Bezahllösung eines Onlineshops besteht aus weit mehr. Ebenso wichtig ist es, dass die Bezahlseite unkompliziert zu bedienen ist, zuverlässig funktioniert und dem Kunden nicht nur optisch Sicherheit vermittelt. Das größte Sortiment und die größte Auswahl an Zahlungsmitteln nützen nichts, wenn dem Kunden die Bezahlung unnötig erschwert wird.

Worst case: Kaufabbruch

Bei vielen Onlineshops öffnet sich das Bezahlfenster beispielsweise in einem Pop-Up, wodurch Konsumenten die einen Pop-Up Blocker verwenden bereits ausgeschlossen werden. Unter dieser fehlerhaften Integration leidet nicht nur die Usability. Durch die Weiterleitung auf eine scheinbar fremde Seite, die sich nicht in das Design des Shops einfügt, entsteht beim Kunden das Gefühl von Unsicherheit. Dies führt dazu, dass der Kunde aufgrund von Sicherheitsbedenken den Einkauf im Bezahlprozess abbricht, wodurch wichtige Umsätze verloren gehen. Diese Stolpersteine sind leicht zu identifizieren. Deshalb lohnt es sich, den Bezahlprozess immer wieder von Experten auf die reibungslose Funktion überprüfen zu lassen um mögliche Defizite zu identifizieren.

Saubere Integration ist der Schlüssel

Verlorene Kunden können nur schwer zurückgewonnen werden, daher ist es besonders wichtig, die Bezahlfunktion professionell in den Shop einzubinden. Fertige Shop Plugins, die von Payment Service Providern zur Verfügung gestellt werden, erleichtern die Einbindung in das eingesetzte Shopsystem und das Handling erheblich. Zudem besteht auch die Möglichkeit einer völlig nahtlosen Integration, wobei der Schritt der Eingabe der Bezahldaten völlig individuell in den Bestellprozess eingegliedert wird. Das Ergebnis ist eine einfache, sichere und optisch ansprechende Möglichkeit zur Bezahlung. Durch die gesteigerte Usability wird nicht nur die Zahlung selbst erleichtert, dem Kunden wird auch die notwendige Sicherheit vermittelt und gezeigt, dass sich seine sensiblen Daten in guten Händen befinden.

Vorhandenes Wissen nutzen

Bei diesen technischen Themen sind Händler nicht auf sich alleine gestellt. Sinnvoll ist es auf das Know-how eines erfahrenen Partners zurückzugreifen. Einige Payment Service Provider verfügen neben individuellen Zahlungs- und Risikomanagementlösungen auch über ein breites Netzwerk an technischen Integratoren mit dem nötigen Fachwissen eines Onlineshops. Auf die Unterstützung eines externen Dienstleiters zurückzugreifen ist dabei in fast allen Fällen die beste Entscheidung, denn die nutzerfreundliche Gestaltung des Bezahlprozesses ist das Um und Auf für den Erfolg des Internetgeschäfts. So rentiert sich das Outsourcing an Spezialisten durch verbesserte Qualität und Usability des Shops schnell. Die dadurch gesteigerte Kundenzufriedenheit führt zu höheren Umsätzen, wodurch sich die Kosten für eine saubere Integration schnell bezahlt machen.

Über den Autor dieses Gastbeitrags

Roland Toch, Managing Director des international tätigen Payment Service Providers Wirecard CEE, befasst sich mit dem Internetgeschäft seit das Web zu einem massentauglichen Vertriebskanal wurde. Seine Karriere startete er bei der Visa Austria weiters war er unter anderem als Head of Acquiring bei der Paybox Austria tätig. Von Apple Pay über iBeacons oder Wearables – Roland Toch ist mit allen Bereichen der digitalen Zahlungsabwicklung und den damit einhergehenden Lösungen sowie Loyalty-Programmen bestens vertraut.

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