Posted on 06/06/2017 at 09:00

EU schafft konkurrenzfähigen digitalen Zahlungsverkehr

Die Presse

Payment. Die Liberalisierung des europäischen Zahlungsverkehrs forciert den Wettbewerb.

Ab 13. Jänner 2018 tritt in allen EU-Staaten eine weitere Liberalisierung des europäischen Zahlungsverkehrs in Kraft. Die Payment Services Directive 2 (PSD2) definiert als Erweiterung bestehender Richtlinien die Marktöffnung im Zahlungsverkehr für Nicht-Banken als Drittpartei. Damit sollen Innovationen und der Verbraucherschutz gefördert werden. „Hinter der neuen Richtlinie steht die Absicht, durch neue Anbieter neue Lösungen und verstärkten Wettbewerb zu fördern, um dadurch primär die Kosten im Zahlungsverkehr zu senken und die Sicherheit zu erhöhen“, erläutert Christian Renk, Geschäftsführer des Paymentproviders Klarna Austria.

Begleitung bei Expansion
Umgekehrt ermöglicht die Liberalisierung spezialisierten Zahlungsdienstleistern, ihre Kunden grenzüberschreitend auf einer europaweiten Expansion zu begleiten und sich damit stärker am internationalen Markt zu etablieren. E-Commerce-Anbieter wiederum können das innovative Potenzial dieser Zahlungsdienstleister stärker nutzen und dabei von Erfahrungswerten in anderen Ländern profitieren. Der internationale Trend, die gesamten Zahlungsprozesse an externe Dienstleister auszulagern, bringt Online-Händlern die Chance, sich vermehrt auf ihre Kernkompetenz zu konzentrieren und Risikobereiche wie Zahlungsgarantien abzutreten. „Wenn Zahlungsdienstleister ihre Kunden bei ihrer Internationalisierung begleiten, profitieren beide Seiten vom jeweiligen Know-how und von neuen Entwicklungen im Lösungsbereich“, ergänzt Renk.

Internationaler Textil-Shop
Ein Unternehmen, das den gesamten Bereich der internetgestützten Bezahlung ausgelagert hat, ist der Online-Shop Kitty Montgomery. Das Knitwear-Designerlabel bietet hochwertige Cashmeretextilien, von Shirts und Blusen bis zu Mänteln. Gefertigt wird in einer Traditionsstrickerei in der inneren Mongolei, jede Kollektion ist in vier Themenwelten – „Office-, Tea-, Dinner und Cocktail-Time“ – unterteilt, dazu kommen Accessoires. Der Vertrieb läuft inklusive der Lieferung länderübergreifend über den Online-Shop kittymontgomery.com. Für Konzept, Implementierung und Abwicklung der Bezahlmodalitäten wurde der internationale Zahlungsdienstleister Wirecard CEE engagiert. „Sicherheit für die Online-Verkäufe, insbesondere für internationale Käufer, und eine einfache technische Umsetzung mit allen gängigen Zahlungsmitteln waren neben der internationalen Expertise von Wirecard CEE die wichtigsten Auswahlkriterien“, so Sonja Ortner, geschäftsführende Eigentümerin von KittyMontgomery. 

Pressemeldung downloaden
  • Google+
  • Mail
  • XING