Posted on 06/15/2016 at 14:00

"Jede Innovation braucht ihre Zeit. Unsere ist jetzt!"

"Jede Innovation braucht ihre Zeit. Unsere ist jetzt!"

Fifteen Seconds Festivalmagazin

Morgen ist heute. Zumindest, wenn es um maßgeschneiderte Bezahllösungen geht. Das weiß Wirecard CEE als einer der erfolgreichsten Payment-Anbieter wohl am besten. Das Unternehmen begleitet unser Festival bereits seit 2014 als Partner. Im Interview unterhielten wir uns mit Managing Director Roland Toch über den Unterschied zwischen vermeintlicher und tatsächlicher Innovation, die digitale Brieftasche und Kundendaten, die mehr, sind als bloß Nullen und Einsen.

Was bedeutet Innovation für dich?
Toch: Das Schlagwort Innovation wird heute viel zu oft leichtfertig für neu entwickelte Lösungen oder Services verwendet. Aber nur weil etwas neu am Markt ist, muss es nicht gleich innovativ sein. Für mich ist ein Produkt oder eine Lösung nur dann auch eine Innovation, wenn sie einen nennenswerten Mehrwert für den Konsumenten bietet. Im Bereich des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, in dem wir tätig sind, reicht es aber nicht aus, innovative Lösungen auf den Markt zu bringen und abzuwarten. Unsere Mission ist es auch, die Menschen davon zu überzeugen, dass unsere Lösungen das Bezahlen, wie wir es heute kennen, revolutionieren werden.

Denn gerade im Zahlungsverkehr vertrauen viele Konsumenten noch auf jene Methoden, die ihnen von klein auf anerzogen wurden, wie etwa die Nutzung von Bargeld oder das Zahlen per Rechnung. Aufgrund von Innovationen haben sich Lebensgewohnheiten verändert, wie die der Nutzung eines Automobils mit mehr Komfort, die Art der Kommunikation über das Internet und auch das Bezahlen mit unterschiedlichsten Möglichkeiten. Kurz gesagt: Änderungen finden statt und werden angenommen, sobald ein Mehrwert sichergestellt ist. Jede Innovation braucht ihre Zeit. Unsere Zeit ist jetzt.

Wo erlebst du Innovation in eurer Branche?
Toch: Ein gutes Beispiel für erfolgreiche und innovative Weiterentwicklung ist das Smartphone. Wer hätte es vor 15 Jahren für möglich gehalten, dass das klobige Gerät, mit dem man unterwegs mehr oder weniger störungsfrei telefonieren kann, einmal alle Stückerln spielen und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sein wird? Ich bin davon überzeugt, dass das Bezahlen über mobile Geräte eine markante Schlüsselrolle spielen wird. Zum Beispiel ermöglichen digitale Wallets bereits das sichere Bezahlen vor Ort sowie im Onlineshop, aber auch Loyalty-Programme können über dasselbe Device genutzt werden. Das Smartphone ist längst unsere digitale Brieftasche. Technologien wie Bluetooth und NFC verstärken meine Aussage. Ein Rabatt auf meinen Lieblingskaffee oder individuell für mich zugeschnittene Aktionen landen so direkt auf meinem Display, um sie sofort einlösen zu können. Ja, Händler tun sich oftmals schwer, neue Technologien in ihr Geschäftsleben einzuführen. Aber wenn man erfolgreich bleiben möchte, darf man nicht nach hinten blicken sondern muss lernen, Neues gewinnbringend für sich zu nutzen. Weitere Innovationen erlebe ich tagtäglich im Bereich intelligenter Mobilität. Angefangen beim vereinfachten Buchen und Bezahlen von Tickets für öffentliche Verkehrsmittel oder dem Nutzen von Carsharing-Modellen bis hin zum intelligenten, selbstfahrenden Auto.

Was ist 2016 wichtiger: Daten oder Kreativität? 
Toch: Natürlich würde man sich von einem IT-Dienstleister erwarten, dass ich da den Fokus klar auf das Thema Daten lege. Meiner Meinung nach bringen einem aber die umfangreichsten, sauberst aufbereiteten Kundendaten gar nichts, wenn man keine kreativen Wege findet, sie gewinnbringend zu nutzen. Und zwar in dem Sinn zu nutzen, dass sowohl Händler als auch Konsumenten Vorteile daraus ziehen. Denn Kundendaten sind nicht bloß Nullen und Einsen, die sich auswerten, kategorisieren und separieren lassen. Dahinter steht immer eine reale Person, ein Mensch mit Vorlieben, Interessen und einer Vorstellung von dem Unternehmen, dem er seine Daten anvertraut.

Was sind eure Schwerpunkte für 2016? 
Toch: Unser Ziel für 2016 ist, die Menschen, mit denen und für die wir unsere Lösungen entwickeln, in den Fokus zu stellen. Was wünschen sie sich? Was setzen sie voraus? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es hier national und international? Wie können wir mit anderen Unternehmen kooperieren, um gefragte Innovationen gemeinsam am Markt anzubieten? Stichwort: Internet of Things. Hier müssen die Stabstellen unterschiedlichster Branchen gemeinsame Wege finden, um neue Lösungen zu entwickeln und sie in weiterer Folge zu etablieren. Wirecard CEE ist jedenfalls offen für Neues, um Visionen gemeinsam umzusetzen.

Warum macht ihr mit uns gemeinsame Sache?
Toch: Euer Festival ist ein außergewöhnliches Event mit einem echten Fun-Faktor. Es ist cool, modern, informativ, anregend und einfach anders als andere. Und genau das macht es so spannend. Normalität und Seriosität steht bei den meisten Events im Fokus - nicht beim Fifteen Seconds Festival. Ihr wagt etwas Neues und schafft es, ein Event von Vordenkern für Vordenker auf die Beine zu stellen. Hier treffen innovative Unternehmen auf kreative Köpfe, die die Landschaft in Österreich und weltweit aktiv mitgestalten möchten. Das gebotene Entertainment für die Besucher und der unkonventionelle Umgang mit uns als Aussteller begeistert uns seit Anfang an, wir sind schließlich nicht ohne Grund von Beginn an mit an Bord. Wirecard CEE findet sich bei diesem Event genau wieder. Was erwartet unsere Teilnehmer in diesem Jahr bei euch auf der Expo? Toch: Jeder, der sich zu uns an den Stand traut, kann sich live davon überzeugen, dass unsere Lösungen keine Zukunftsmusik sind, sondern im Hier und Jetzt bereits funktionieren. Euer Publikum ist genau die experimentierfreudige, begeisterungsfähige Zielgruppe, die neue Technologien schnell aufgreift und als Vorreiter bei der Verbreitung innovativer Lösungen fungieren kann.

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