Posted on 11/01/2014 at 08:31

Mobil im Kollektiv

Industriemagazin

Ganz friktionsfrei war der Online-Kauf per Handy oderTablet bisher nicht. Doch neue Angebote und bessere Absicherung bringen ein Umdenken bei Konsumenten.

Alles steht bereits in den Startlöchernzum Weihnachtsgeschäft, eineumsatzträchtige, aber auch sehr kompetitive Zeit für den Handel.
Weihnachten ist für den Handel auch die Zeit im Jahr, in der sich neue Trends am besten beobachten lassen. Bereits letztes Jahr zeichnete sich ab, dass der Kauf übers Handy, der sogenannte M-Commerce, der dominante Trend im Handelist. Aber nicht genug, dass der Kunde jetzt beim Einkaufen bequem auf der Couch liegen kann statt vor einem Stand-PC zu sitzen. Das Shopping mit dem Smartphone löste weitere Entwicklungen aus, die sich heuer wohl durchsetzen werden. Unsichtbar.
"Der Newsletter ist vielleicht noch kein Auslaufmodell, aber er kriegt starke Konkurrenz von der App", sagt Roland Toch, Geschäftsführer der WirecardCEE. Die Händler versuchen nun mit Handy-Apps ein unsichtbares Band zum Kunden zu knüpfen. Dazu muss man sich was einfallen lassen - oder zumindest ein, zwei Prozente springen lassen. Ist die App erst installiert, stehen die Chancen auf höhere Umsätze gut. Dazu suchen die Händler die Möglichkeiten der sozialen Netzwerke für sich zunutzen. Das bedeutet nicht unbedingt, dass sie ihre eigenen Netzaktivitäten ausbauen, vielmehr bereiten sie die Inhalte ihrer Apps so auf, dass sie in Facebook oder mit Whatsapp geteilt beziehungsweise kommentiert werden können. Dazu gehören vor allem gute Produktbilder und knappe Beschreibungen oder auch kurze Videos, die den Mehrwert eines Produkts vermitteln können."Und nicht zuletzt fördert das Einkaufen übers Handy auch die Verknüpfung von Vor-Ort-Geschäft und Internethandel", sagt Toch, "sprich, der Kunde bestellt am Handy und holt die Warepersönlich ab." Damit aber der M-Commerce reibungslos funktioniert, brauchtes auf ihn abgestimmte Bezahllösungen. Denn das Bezahlen ist der heikelste Zeitpunkt bei einem Verkauf im Internet. Wenn es da zu Irritationen kommt, zieht sich der Konsument zurück und kauft bei der Konkurrenz ein.
"Das Einkaufen übers Handy fördert die Verknüpfung von Vor-Ort-Geschäft und Internethandel. Der Kunde bestellt am Handy und holt die Ware persönlich ab." Roland Toch, Wirecard CEE

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