Posted on 04/24/2017 at 09:00

Reduktion für Wachstum

economy.at

Neue Unternehmen konzentrieren sich beim Start auf Produkt und Kunden, externe Dienstleister verantworten oftmals alle anderen Bereiche.

StartUps erfahren eine überfällige Beachtung, Firmengründen ist leichter geworden und das Internet schafft einen weltweiten Markt auf Knopfdruck. Bandbreiten und technologische Innovation machen mittlerweile aber auch neue Formen bei Unternehmensführung und –Aufbau möglich, speziell im Handel und Dienstleistungsbereich.
Eigene Ressourcen dienen hier immer öfter ausschließlich Produkt und Kundenbedürfnisse, unternehmensrelevante Bereiche wie Warenwirtschaft, Logistik, Buchhaltung oder Geldtransfer werden an externe Dienstleister ausgelagert. Ausgangsbasis beim Internet-Handel ist zumeist das Shop-System und dazu kommen möglichst standardisierte, von vielen Kunden genutzte Lösungen die dann allesamt zusammenpassen und flexibel erweiterbar sein müssen.

Plug and Play oder individuelle Programmierung
„Just Taste“, ein StartUp für den Weinhandel, nutzt für den Online-Shop etwa „Shopware“. Zentrale Anforderung war die synchrone Kombinierbarkeit mit dem ebenso extern betriebenen ERP-System, dem Projekt- und Personalmanagement sowie weiteren Diensten im Bereich Payment. „Es gibt mittlerweile Standards und das gilt auch im Bezahlwesen, wozu neben Kreditkarten und Paypal auch Sofort Überweisung zählt und wir setzen ein, was die Leute am meisten verwenden“, so Dietmar Pirolt von Just Taste.
„kilocoach“, ein Portal rund um Gesundheit und Essen setzt beim Bezahlen auf die auch international breit genutzte und entsprechend standardisierte Wirecard-Checkout-Lösung mit Erweiterungsformen für mobile Nutzung und Registrierkassenfunktion. "Der Nutzen von Produkten und die passende Zielgruppe muss klar sein, zudem wo und wie man diese Kunden am besten erreicht“, erläutert Rosa Aspalter, Ärztin und Gründerin von kilocoach.com.
Beim neuen Bogentandler-Portal wiederum basiert der Online-Shop mit über 2.500 Produkten rund um den Bogensport auf einem Open-Source-System wodurch kein fertig passendes Bezahl-Modul vorhanden war. Gemeinsam mit Wirecard CEE wurde eine eigene Lösung programmiert und integriert. „Jeder Shop sollte entsprechende Ressourcen für Kundenservice abstellen. Oberste Priorität ist Reklamationen gering zu halten, nur das sichert Qualitätsstandards und den Erhalt der Marge“, betont René Hofmann, geschäftsführender Eigentümer von Bogentandler.

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