Posted on 03/07/2017 at 09:00

Viele Onlinekäufe scheitern an unflexiblen Bezahlsystemen

Die Presse

E-Commerce. Der finale Kaufabschluss oder die Auftragserteilung am Ende einer digitalen Wertschöpfungskette verlangt nach einfachen, sicheren und rasch erweiterbaren Bezahlservices.

Wie sehr das Management digitaler Geschäftsprozesse heute von durchgehender Verfügbarkeit und breiter Anwendung der IT-Services abhängt, ist auch beim Thema Onlineshops und -Bezahllösungen ersichtlich. Das Grazer Start-up projektauswahl.at etwa bietet eine neue Onlineplattform zur direkten Expertenwahl im technischen Bereich. Firmen und freie IT-Experten erhalten hier eine Plattform, auf der eine direkte, schnelle Partnerwahl für technische Vorhaben im deutschsprachigen Raum möglich ist. Besonders kleine und mittelständische Betriebe haben in der Regel nicht die Personalressourcen und Expertise für aufwendige technische Projekte. „Wenn Firmen Projektengpässe haben, spielen Zeit und Kosten eine wesentliche Rolle. Eine Datenbank mit international erfahrenen Experten ist da ein großer Vorteil“, so David Schön, Kogründer von projektauswahl.at.

Datenbank mit Experten
Gegen Gebühr können Experten ihr Profil mit Kenntnissen (Skills) und Referenzen sowie Unternehmen ihre Projekte einstellen, auf Wunsch auch anonymisiert. Die Nutzer erhalten Zugriff auf die Experten- und Projektdatenbank und können einander direkt kontaktieren. Eine Suchfunktion mittels Skill- und Keywords soll zielgenaue Treffer garantieren, es fallen keine weiteren Vermittlungsgebühren an. Bei der Bezahllösung fiel die Entscheidung auf die sogenannte Wirecard Checkout Page, auf der alle gängigen Zahlungsmittel wie Visa, Mastercard, Diners Club, Pay-Pal, Sepa-Lastschrift, EPS- oder Sofortüberweisung integriert sind. „Die Wirecard-Lösung sichert eine unkomplizierte Abwicklung von Bestellungen im In- und Ausland und von jedem Endgerät. Ein wesentlicher Faktor sind zudem flexible Erweiterungsoptionen, da wir besonders bei Onlinegeschäften über Smartphone und Tablet ein riesiges Potenzial sehen“, ergänzt Schön. Die zukünftigen Anforderungen an Zahlungsverfahren lauten Schnelligkeit, internationale Einsetzbarkeit und einfache und bequeme Nutzbarkeit auf mobilen Endgeräten, so auch die aktuelle ECC-Payment-Studie des IFH-Köln. Der Studie zufolge stellt der Kauf auf Rechnung mit rund 89 Prozent nach wie vor die beliebteste Zahlungsvariante dar, aber Sofortüberweisung oder Bezahlung mit Kreditkarte holen auf. „Will man einen Kaufabbruch am Checkout trotz vollen Warenkorbs verhindern, müssen alle gängigen Zahlungsvarianten angeboten werden“,bestätigt Christian Renk, Geschäftsführer von Klarna Austria.

Kaufabschluss erleichtert

Beim Onlineshop apotheke.at führten die Optimierung beim finalen Kaufabschluss (Check-out) und die rasant zunehmende Nutzung mobiler Endgeräte zum Einsatz einer Klarna-Check-out-Lösung. Laut Angaben des Shopbetreibers konnte die Zahl der mobilen Kaufabschlüsse um 45 Prozent gesteigert werden,die der klassischen Konversionsrate um 30 Prozent, bei gleichzeitiger 18-prozentiger Senkung der Anfragen zum Thema Zahlungen. „Es zählt nicht der Click, sondern der Kaufabschluss“, so Christian Richter von apotheke.at.

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