Posted on 04/23/2019 at 08:00

Vielfalt und Mehrwert im Sinne der Konsumenten

Die Presse

Nutzen. Plattformen für branchenübergreifende Partnerschaften sind Basis für digitale Innovation.

Elektromobilität ist unbestritten sinnvoll, um Klimaziele zu erreichen. Damit Anbieter von Infrastrukturen und Dienstleistungen für E-Mobilität möglichst viele Endkunden erreichen, müssen deren Verhaltensmuster wie auch Akzeptanzkriterien erfüllt werden. „Eine flächendeckende Ladestelleninfrastruktur mit einfacher und sicherer Nutzung wie bei herkömmlichen Tankstellen ist das entscheidende Kriterium und das inkludiert auch die Abrechnung“, sagt Axel Puwein, Director Business Development bei Wirecard.

Prüfung im Vorfeld
Der Zahlungsdienstleister hat gemeinsam mit Smatrics, Anbieter und Betreiber von Stromtankstellen, ein neues System für intelligente E-Mobility entwickelt. Mittels einer eigenen App kann der Kunde hier bereits im Vorfeld Verfügbarkeit und Belegung prüfen und dann den geeigneten Standort ansteuern. Ähnlichwie bei Amazon wird für die Bezahlung eine Kreditkarte fix hinterlegt und damit entfallen die oftmals als lästig empfundenen Eingaben der Kreditkartendaten an der Tankstelle. Über die App kann zudem sofort beim Aufruf mit dem Aufladen an der Tankstelle begonnen werden. Die Rechnung folgt im Anschluss automatisch als PDF. „Dank der gemeinsamen Lösung mit Wirecard kann der Kunde zu jeder Zeit diese sogenannten Unattended Services nutzen und damit ist ein wichtiger Schritt zur Erschließung weiterer Nutzerkreise getan“, so Michael-Viktor Fischer, CEO von Smatrics.

Schweizer UBS und BAWAG
Ein anderes Segment, in dem partnerschaftliche Plattformen für Innovation und Mehrwert im Sinne der Kunden sorgen, ist der Bereich der Finanzdienstleistungen. Auf Grund neuer EU-Regularien wie die PSD2-Richtlinie müssen Banken und Versicherungen den Zugang zu ihren Kunden nun auch Dritten erlauben und seit Mitte März braucht es hierfür eine fixe Testumgebung mit Dokumentation der Schnittstelle (API) für sogenannte Kontoinformations- und Zahlungsauslösedienste. „Kunden erwerben ab jetzt die besten und günstigsten Produkte, die sie im richtigen persönlichen Kontext bekommen und das nicht mehr nur bei ihrer Hausbank, sondern bei vergleichenden Marktplätzen oder branchenübergreifenden Business-Portalen“, so Oliver Dlugosch, CEO des Fintechs NDGITNext Digital Banking. Nach Banken wie Schweizer Hypobank Lenzburg, UBS oder die deutsche Bank für  Sozialwirtschaft, nützt aktuell nun auch die österreichische BAWAG-Gruppe das Open-Banking-Portal von NDGIT. „Mit NDGIT fühlen wir uns fit für die Umsetzung der PSD2-Anforderungen und freuen uns auf die Entwicklung von weiteren Kundenservices“, so Marcus Kapun, Head of Digital & DataOffice der BAWAG P.S.K.

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