Posted on 04/24/2014 at 16:10

Vom Abfallprodukt zum Unikat

Kurier

Innovativ. Ein Start-up arbeitet ressourcenschonend und nutzt digitale Vertriebskanäle

Aus Alt mach Neu – so lautet die Devise von Melanie Ruff und Simone Melda, die mit RUFFBOARDS ein eigenes Unternehmen gegründet haben. Ihre Geschäftsidee: Sie fertigen aus nicht mehr fahrbaren oder genutzten Snowboards hochwertige Longboards. Das ist eine spezielle Art von Skateboards, die etwas länger als gewöhnliche Boards sind. Dabei wird inmühevoller Feinarbeit – ganz im Sinne des ressourcenschonenden Upcyclings – aus einem Abfallprodukt ein neuwertiges Unikat,wobei die Snowboardoberfläche erhalten bleibt. Zusätzlich stehen verschiedene Formen, Farben und Designs zur Auswahl, auch individuelle Kundenwünsche werden berücksichtigt. Hergestellt werden die Boards in Zusammenarbeit mit Haftentlassenen der österreichischen Strafvollzugsanstalten.

Einfache Bezahlweise. Klar war für das Start-up von Anfang an, ihre junge und sportliche Zielgruppe am besten digital zu erreichen. Abgesehen von einer Facebook-Seite und einem Blog, mit denen sich das Unternehmen im Internet präsentiert, wird auch ein Online-Shop betrieben. Dort können die neuesten Kreationen begutachtet werden und ihre Besitzer wechseln. Alle Zahlungseingänge werden mit der Wirecard-Check-out-Page vollautomatisch und sicher verarbeitet. Die Käufer können zwischen den Kreditkarten Visa und MasterCard sowie SOFORT Überweisung als unkomplizierte Zahlungsweise wählen. Uneingeschränkte Nutzbarkeit auf allen Endgeräten ist ebenso gegeben. „Wir wollen uns komplett auf das Geschäft mit unseren Boards konzentrieren und haben den Kopf voll mit neuen Ideen–da ist es schön,die Zahlungsabwicklung an Profis auszulagern“, erklärt MelanieRuff, Mitbegründerin von RUFFBOARDS.

Individuelle Lösungen. Den Auftrag erhielt der Payment Service Provider Wirecard CEE. „Unsere Lösungen sind im praktischen Baukastensystem konzipiert. Erweiterungen wie zusätzliche Zahlungsmittel, Währungen und Sprachen lassen sich so besonders einfach integrieren. Ideal also für Start-ups, die zunächst klein anfangen möchten, aber je nach Geschäftsentwicklung flexibel bleiben wollen“, fasst Roland Toch, Geschäftsführer von Wirecard CEE, die Vorteile der Online-Bezahllösung zusammen.

RUFFBOARDS lebt aber nicht nur vom Online-Verkauf, sondern ist ebenso auf ausgewählten Eventsvertreten, wie dem jährlichen Surf Worldcup in Podersdorf. Die Boards können hier vor Ort begutachtet und erworben werden. „Viele Unternehmen eröffnen zuerst ein lokales Geschäft und wagen erst später den Schritt ins Web. Wir haben uns für den umgekehrten Weg entschieden, um möglichst nah an unserer Zielgruppe zu sein“, so Simone Melda, Mitbegründerin von RUFFBOARDS. Alle Lösungen, die den beiden Jungunternehmerinnen individuelle Anpassungen und Erweiterungen erlauben, sind von großem Vorteil. In Zukunft sollen daher weitere Vertriebskanäle das Verkaufskonzept ergänzen. So wird es auch bald in Wien eine Möglichkeit geben, die neuesten Kreationen live zu erleben und gleich mit nach Hause nehmen zu können. Ganz im Sinne von MultiChannel.

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